Asien-Expansion des FC Bayern München | Die Welt

Philipp Kupfer, Director Consulting und Marketingexperte bei Repucom, schätzt in der Tageszeitung „Die Welt“ die Sponsoring-Chancen des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München in Asien ein.

Die Bayern-Bosse hoffen nicht ausschließlich auf viele Trikotverkäufe in Asien, sondern auch auf Verträge mit neuen Sponsoren in China und Japan. Philipp Kupfer ist Marketingexperte beim Sportmarkt-Forschungsinstitut Repucom in Köln. Er und seine Kollegen haben Studien zum Thema Fußball und Sponsoring in Asien erstellt, und Kupfer kommt zu folgendem Fazit: „In Asien ist der FC Bayern mit Abstand der deutsche Klub, für den sich die Menschen am meisten interessieren.“

Eine langfristige Strategie ist nötig

Allerdings funktioniere die Erschließung eines neuen Marktes nicht von heute auf morgen. „Vier bis sechs Jahre dauert es mindestens, sich eine Position in dem Markt zu erarbeiten. Der Effekt einer einmaligen Reise nach China kann schnell verpuffen. Die Bundesligaklubs benötigen daher eine langfristige Strategie“, so Kupfer.

Mit entscheidend sei es, die richtigen Gesichter für die Werbung vor Ort auszuwählen. „Gerade Manuel Neuer ist sehr populär. Die Torwartposition ist in Asien enorm angesehen. Neuer ist für viele Asiaten eine Identifikationsfigur“, sagt der Marketingfachmann.

Weil die englischen Klubs seit Jahren in Fernost sehr aktiv seien, hätten viele Asiaten bereits einen europäischen Lieblingsklub, zum Beispiel Manchester United. „Gerade in der jungen Generation haben sich aber viele Fußballinteressierte noch nicht festgelegt. Um diese jungen Menschen werben die Bundesligaklubs.“

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