Dank Sebastien Loeb: WTCC mit 33 Prozent mehr Fans

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In einem Artikel von Andreas Reiners auf speedweek.com gibt Ulrich Lacher, Global Director Enterprise Services, seine Einschätzung zu den aktuellen WTCC Medienwerten.

Die Tourenwagen-Weltmeisterschaft kann nach den ersten sechs Saisonevents eine positive Zwischenbilanz ziehen. Sämtliche Kennzahlen – die Übertragungszeit, das kumulierte Gesamtpublikum und der Medienwert – zeigen eine Entwicklung in die richtige Richtung.

So stieg im Vergleich zur Saison 2013 die Übertragungszeit bei den ersten sechs Veranstaltungen um 9,6 Prozent auf 546 Stunden. Der Medienwert hat im Vergleich zu 2013 um 42,5 Prozent zugenommen. Das ist auf ein größeres Publikum der einzelnen Übertragungen, aber auch auf eine verbesserte Präsenz in Nachrichtensendungen zurückzuführen. Und das trotz der starken Konkurrenz durch die Fußball-Weltmeisterschaft.

Die Live-Einschaltquote bei Eurosport ist im Vergleich zu 2013 um 40 Prozent angestiegen. Dabei handelt es sich um das stärkste Wachstum der vergangenen zehn Jahre. Insgesamt wuchs das kumulierte Gesamtpublikum der WTCC bei den ersten sechs Veranstaltungen der Saison 2014 um 33 Prozent an. 92 unterschiedliche TV-Kanäle haben berichtet. 61 davon sind frei empfangbar, die restlichen 31 nur über Kabel oder Satellit. WTCC-Sendungen liefen auf Programmen in 188 Ländern. Die steigende Tendenz ist mit Sicherheit auch auf den Einstieg von Citroen und dem damit verbundenen Debüt von Rallyekönig Sebastien Loeb zurückzuführen.

«Die WTCC Medienwerte sind sehr ermutigend und unterstreichen eine nachhaltige Entwicklung. Die Meisterschaft wächst weiter», erklärt Ulrich Lacher, Global Director Enterprise Services – Repucom. «Repucom erwartet, dass dieser positive Trend bis zum Saisonende anhalten wird. Denn in Spa-Francorchamps hat eine umfangreiche überregionale TV-Übertragung in Südamerika begonnen. Zudem rechnen wir damit, dass die chinesischen Sender ihre Berichterstattung – wie in den vergangenen fünf Jahren – wesentlich ausbauen, wenn die Meisterschaft ihre Rennen in Asien austrägt.»

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