Der Erfolg von Kerber – Trendwende fürs Tennis im TV? | tennis MAGAZIN

Der erste Grand-Slam-Titel einer deutschen Tennisspielern seit 17 (!) Jahren rückte Angelique Kerber zu Beginn des Jahres bei den Australian Open für ein breiteres Publikum ins Rampenlicht. Zu sehen war der Triumph von Melbourne aber nicht bei den öffentlich-rechtlichen Sendern, sondern bei Eurosport. Die Tennisfans in Deutschland werden auch zukünftig keine Livespiele bei ARD und ZDF sehen können, sondern bei Spartensendern und über Livestreams im Internet.

Simon Papendorf | RepucomSorgt der Erfolg von Kerber dafür, dass die reichweitenstarken, öffentlich-rechtlichen Sender sich Liverechte für Turniere oder einzelne Spiele zu sichern? Simon Papendorf, Vice President Sales Operations and Account Management, sagt im tennis MAGAZIN.

„Punktuelle Übertragungen eines großen Senders bringen einer Sportart wenig. Es hat keine nachhaltige Wirkung für das deutsche Tennis, wenn ARD oder ZDF nur die Highlight-Matches eines Grand Slam-Turniers ausstrahlen würden. (…) Eurosport leistet durch die kontinuierliche Berichterstattung sehr viel für den Sport.“

Ist die vermeintlich geringere Reichweite eines Spartenkanals also ein Nachteil für Unternehmen und Marken, die sich im Tennis engagieren wollen? Dazu sagt Papendorf:

„Nicht zwangsläufig, größere Reichweiten sind automatisch mit höheren Kosten verbunden.“

Zumal insbesondere die „digital natives“ unter den Tennisfans die Livespiele längst nicht mehr nur am Fernseher anschauen, sondern sich die Spiele über Livestreams über Tablet oder Smartphone anschauen – und sich damit für Werbetreibende ebenfalls attraktive Möglichkeiten der Aktivierung eines Sponsorings ergeben, mit geringeren Kosten als etwa beim Fußball oder der Formel 1.

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