Die Bayern basteln sich die Deutschland AG

The Wall Street Journal, genauer die beiden Journalisten Thomas Mersch und Stefan Merx von JP4, thematisieren den 110 Mio. € teuren Allianz-Deal des FC Bayern München und dessen Folgen.

Langfristige Investition in die Marke Allianz

Football DFB„Der Einstieg wird von der Allianz als langfristige Investition in die Marke vertreten. „Als Anteilseigner erwächst eine tiefere und längerfristige Partnerschaft“, erklärt Joseph K. Gross, Leiter Group Market Management der Allianz die Beweggründe. „Es ist eben beides: ein Investment und eine Weiterentwicklung unserer Sponsoring-Partnerschaft.“ Freilich: Solch eine große Investition wird nicht allein als Marketingaufwendung verbucht. Abteilungen wie Finanzen, M&A, Legal und Compliance sind in die Prüfung einbezogen worden. Rund ein Jahr, so heißt es, hätten die vorbereitenden Gespräche gedauert.

Mit dem Klub, davon darf man ausgehen, waren es am Ende Verhandlungen unter Freunden: „Die Bayern haben nicht jemanden in ihr Wohnzimmer gelassen, der mal eben an die Tür geklopft hat“, sagt Philipp Kupfer, Fußball-Experte der Sponsoringberatung Repucom. „Bedeutend ist, dass es sich beim neuen Investor um einen langjährigen Geschäftsfreud handelte.“

Allianz wird auch Namensgeber des Nachwuchszentrums

„Das Namenssponsoring funktioniert und wird von der Allianz auch vorbildlich aktiviert, es ist das erfolgreichste Namens-Sponsoring in ganz Deutschland“, sagt Kupfer. Mit dem Erwerb weiterer Namensrechte an Stadien in Nizza, Sydney, London und Sao Paulo – dort bis zum Jahr 2033 – hat die Allianz ihr Erfolgsmodell ins Ausland transferiert. „Mit dem Investment beim FC Bayern ist die Allianz nun im erlauchten Kreis drin – und kann auch im Ausland als Partner ganz neuer Qualität auch anders auftreten.“ Speziell die USA und China sind nicht nur für den Klub, sondern auch für die drei Anteilseigner wichtige Zielmärkte.“

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