FC Bayern schon bald der reichste Klub der Welt

Football SoccerEin aktueller Bericht auf welt.de thematisiert die finanzielle Lage des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München. Dabei bescheinigen Lars Wallrodt und Julien Wolff dem FC Bayern in ihrem Artikel eine rosige Zukunft. Auch Repucom Experte Philipp Kupfer wurde zu den Ursachen des Erfolgs der Bayern befragt. Den kompletten Artikel zum Nachlesen gibt es auf welt.de.


In der Geldrangliste des Instituts „Deloitte“ sind die Münchner in diesem Jahr erstmals in die Top drei vorgestoßen und haben ManU auf Rang vier verbannt. Während beim FC Bayern 431,2 Millionen Euro Umsatz errechnet wurden, kam Manchester „nur“ auf 423,8 Millionen Euro.

Noch 2010/11 hechelten die Bayern den Engländern scheinbar abgeschlagen hinterher, mehr als 45 Millionen weniger betrug ihr Umsatz. Nun hat der FC Bayern, der die Gesamteinnahmen auch dank des Champions-League-Erfolges binnen eines Jahres um fast 63 Millionen Euro steigern konnte, sogar den FC Barcelona (482,6 Mio. Umsatz) und Real Madrid (518,9) ins Visier genommen.

Der FC Bayern München hat den Blinker gesetzt

Schon jetzt gibt es einen signifikanten Unterschied zu den Mitbewerbern im Geldranking. Während die Münchner schuldenfrei sind und beim letzten Jahresabschluss ein Eigenkapital in Höhe von 287 Millionen Euro ausweisen konnten (bei 85,5 Millionen Euro Verbindlichkeiten), hat die Konkurrenz massig Miese. Real Madrid soll mit 540 Millionen Euro verschuldet sein, bei Barcelona stehen 300 Millionen Euro zu Buche, Manchester United ist mit 460 Millionen Euro in der Kreide.

„Der FC Bayern hat den Blinker gesetzt und befindet sich im Rennen mit den anderen Topklubs auf der Überholspur“, sagt Philipp Kupfer, Marketingexperte des Forschungsinstituts Repucom. Die Ursachen? „Der Klub hat in den vergangenen vier Jahren dreimal am Finale der Champions League teilgenommen. Das war für die finanzielle Entwicklung ein enormer Beschleuniger. Und der Triple-Gewinn im vergangenen Jahr hat auf einen Schlag große internationale Wirksamkeit gebracht“, sagt Kupfer.

Am 1. April eröffnet das New Yorker Büro

Der FC Bayern ist nun dabei, sich auch global offensiv zu vermarkten. Mit Jörg Wacker kümmert sich ein Vorstandsmitglied ausschließlich um Internationalisierung und Strategie. Am 1. April öffnet der Verein sein erstes Büro im Ausland, von New York aus soll der umkämpfte US-Markt beackert werden.

„Im Vergleich zu anderen Topklubs Europas fehlen dem Klub noch Partner aus anderen Ländern. Das ist sicher ein Hauptgrund für die Eröffnung des Büros in New York. Das Momentum ist günstig. Zumal andere Vereine wie Manchester United derzeit langsamer in der Entwicklung werden“, sagt Experte Kupfer.

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