Interesse am Handball in Deutschland und die Vermarktung der HBL | Handelsblatt

Bei der Handball-Europameisterschaft in Polen hat die deutsche Nationalmannschaft in der Vorrunde gute Spiele abgeliefert. Bis zur erfolgreichen Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ist es aber noch ein weiter Weg. Wie sehr die Erfolge des Nationalteams mit dem Interesse für die Handball-Bundesliga zusammenhängen und was das für Sponsoren bedeutet, erläutert Stephan Schröder, Managing Director von Repucom Deutschland, im Handelsblatt.

Stephan Schroeder | RepucomWeil es an Top-Platzierungen der Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren fehlte, ist das allgemeine Handballinteresse in Deutschland zwar leicht gesunken, von 36 Prozent im Mai 2011 auf 30 Prozent im Mai 2015.

Das Interesse der Handballfans in Deutschland ist hingegen in den letzten fünf Jahren auf einem konstanten Niveau, sowohl bei den Zuschauerzahlen in den Hallen als auch vor dem TV. Entscheidend für das weitere Interesse sei nun das sportliche Abschneiden der Nationalmannschaft bei großen Turnieren, sagt Schröder:
„Jeder weitere Sieg der Nationalteams in Polen hilft dem Handball zu einem erneuten Aufschwung, wie er auch nach dem WM-Titel 2007 einige Jahre zu spüren war.“

Eine höhere Euphorie könne sich laut Schröder auch auf die Handball-Bundesliga übertragen. Der Repucom-Geschäftsführer sieht daher die Liga in der Pflicht, um trotz der Insolvenz des HSV Hamburg das Produkt HBL für Sponsoren interessant zu halten:

„Wenn die Ligaverantwortlichen es schaffen, eine attraktive TV-Vermarktung für den zur Saison 2017/18 erneuerten Fernsehvertrag anzubieten, bleibt die Plattform Handball für Sponsoren interessant.“

Denn Handball ist laut dem Repucom-Experten immer noch eine attraktive TV-Sportart,

„bei großen Events wie der WM 2015 sogar im Pay-TV, als durchschnittlich 560.000 Zuschauer das Viertelfinalaus des deutschen Teams verfolgt haben.“

Den gesamten Artikel lesen Sie bei Handelsblatt.com (21.01.2016).