Leverkusen gegen Hoffenheim oder Bayer gegen SAP

Tornetz

Leverkusen gegen Hoffenheim: Diesmal war kein Loch drin. (Foto: AFP)

Wenn Leverkusen gegen Hoffenheim spielt, dann spielt für viele: Bayer gegen SAP. Werksklub gegen Retortenverein. Fans beider Klubs müssen immer wieder um ihr Image und das ihrer Vereine kämpfen. Doch wo stehen beide Vereine wirklich? Pascal Schulte, Fußball-Experte Repucom, hat dazu im Gespräch mit 11freunde.de Stellung bezogen.

„Was Sympathie und Beliebtheit betrifft, können Leverkusen und Hoffenheim nicht in einen Topf geworfen werden“, sagt er. „Leverkusen liegt in puncto Sympathie im oberen Tabellendrittel der Bundesliga und das nicht nur aufgrund der guten sportlichen Performance in den vergangenen Jahren.“

Der Verein habe vieles richtig gemacht: Da man ohnehin mit dem Bayer-Konzern assoziiert werde, habe man das in der Werkself-Kampagne einfach aufgenommen. „Das Vereinsprofil ist also recht stabil und der Klub ist bei weitem nicht mehr so polarisierend in Deutschland“, meint Schulte.

Leverkusen-Fans reagieren gereizt auf das Image-Thema

Aber er sagt auch: „Ein Manko ist sicherlich die Anzahl der echten Fans. Da hat Leverkusen gegenüber anderen Klubs sicherlich noch Nachholbedarf, und die Rahmenbedingungen sind aufgrund des hohen Wettbewerbs mit den Vereinen der umliegenden Städte eher schwierig.“ Im potentiellen Einzugsgebiet von Bayer 04 Leverkusen liegen mit Köln, Gladbach, Wuppertal, Bonn und Düsseldorf teils fußballbegeisterte Großstädte mit eigenen Klubs. Ärger gab es deshalb auch zuletzt, als Leverkusen auf der Wuppertaler Schwebebahn für seinen Verein warb: dass ein Champions-League-Teilnehmer es nötig habe, in Wuppertal um neue Fans zu buhlen, damit das Stadion voll wird, ätzte ein Vorstand des Oberligisten Wuppertaler SV.

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