Olympia: Via Social Media setzten Verbände die Agenda

Köln, 3.3.2014. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gehörte zu den Olympischen Sportverbänden, denen es gelang, die eigenen Themen und Sportler umfassend über Social-Media-Kanäle in Szene zu setzen. Das ergab eine vergleichende Social-Media-Analyse von Repucom.

Der DOSB-Hashtag #WirfuerD generierte im Zeitraum der Spiele über 19.000 Erwähnungen auf twitter, und auf der facebook-Seite der Deutschen Olympiamannschaft gab es mehr als 243.000 Interaktionen. „Die statistischen Ergebnisse für die Interaktion in der Olympiakommunikation des DOSB und einiger anderer Sportverbände waren sehr gut. Was mich aber am meisten beeindruckt hat, war der umfassende strategische Gesamtansatz des DOSB“, erläutert Simon Papendorf, Head of Digital D-A-CH bei Repucom.

„Der DOSB war einer der Verbände, die es geschafft haben, kontinuierlich mit eigenen Themen bei den Medien und den Sportfans durchzudringen und die Agenda zu setzen“, unterstreicht Papendorf. Im Falle des DOSB lobt der Social-Media-Experte einerseits das breite Informationsangebot u.a. über Twitter, Facebook, splink.tv und einen Social-Media-Hub und andererseits die hierfür geschaffenen kreativen Inhalte, die so ansprechend waren, dass sie von den Sportfans und den Medien aufgegriffen wurden (z.B. der Slogan „Schwarz – Rodel – Gold“).

Sponsoren und Partner des DOSB konnten die Inhalte auf ihren eigenen Seiten einbinden. Repucom hat exemplarisch dafür die facebook-Seite „Zurich Sports“ untersucht, welche auch die DOSB-Inhalte nutzte. „Zurich Sports“ konnte im Zeitraum der Winterspiele über 12.800 Interaktionen auf ihrer Seite verbuchen.

Andere Olympische Sportverbände nutzten Social-Media-Kanäle teilweise ebenfalls sehr erfolgreich um eigene Themen zu positionieren. Die mit Abstand größte Resonanz erfuhr dabei das Canadian Olympic Committee (COC). Das COC-twitter-Konto wurde mehr als 500.000 Mal erwähnt, der COC-Olympia-Hashtag #WeAreWinter rund 960.000 Mal. Von solchen Zahlen sind die europäischen Verbände noch weit entfernt. „In Kanada wie in den USA ist twitter noch deutlich verbreiteter in der Bevölkerung und den Medien. Und gerade die populären kanadischen Olympioniken haben den Hashtag #WeAreWinter rund um die Uhr in ihre Kommunikation eingebaut“, führt Simon Papendorf aus.

In Europa war beispielsweise der französische Verband CNOSF sehr aktiv. Verbände wie der österreichische ÖOC und der schwedische SOK setzten dagegen noch nicht einmal twitter-Kanäle für Olympia auf.

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