Repucom-Mitarbeiter begrüßen Flüchtlingskinder in Köln

Repucommunity Day 2015

Seit Wochen werden die Nachrichten von den Bildern über Flüchtlinge dominiert, die ihre Heimat verlassen müssen und in Europa Zuflucht für sich und ihre Familien suchen. Über 8000 von ihnen leben bereits in Köln.

Manche dürfen in Deutschland bleiben, andere hingegen blicken in eine ungewisse Zukunft. Die Kinder unter ihnen, die noch keine Aufenthaltserlaubnis besitzen, dürfen nicht zur Schule gehen und verbringen ihre Zeit im Moment in einem umfunktionierten Baumarkt, der ihnen als erstes Quartier dienen soll.

Wir Mitarbeiter von Repucom wollten nicht tatenlos zuschauen, sondern diesen Kindern helfen und beweisen, dass Menschen, egal welcher Herkunft, in der Domstadt willkommen sind.

 

Zu unserem jährlichen REPUCOMMUNITY DAY haben wir daher gemeinsam mit dem gemeinnützigen Projekt RheinFlanke und der Eventagentur Pusch & Lutz aus Köln 40 Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien zur ersten Kölner Stadtrally eingeladen. Die beiden Geschäftsführer von Repucom Deutschland, Stephan Schröder und Jan Lehmann, nahmen ebenfalls an der Rally teil.

„Für uns ist es selbstverständlich, uns für Flüchtlinge zu engagieren. Im Vorjahr haben wir noch insgesamt sechs verschiedene Projekte unterstützt. Dieses Jahr haben wir uns, gemeinsam mit den Mitarbeitern der RheinFlanke, aufgrund der politischen Situation auf dieses eine Projekt konzentriert.“ (Stephan Schröder)

Dem Regen und sogar einer Sturmwarnung zum Trotz, machten sich gemischte Gruppen von Kindern und Repucom-Mitarbeitern auf den Weg durch die Domstadt. Auf den 17 Stationen – angefangen vom Deutschen Sport- und Olympiamuseum über das Alte Rathaus bis hin zum Dom – mussten sie verschiedene Aufgaben lösen und konnten so auf spielerische Art die wichtigsten Orte und die Kultur der Stadt kennenlernen.

Nach drei Stunden bei nasskaltem Kölner Wetter konnten sich die Kinder bei einem kleinen Barbecue aufwärmen. Nicht nur das Siegerteam freute sich bei der Preisverleihung am Ende des Tages auf Lunchpakete und Süßigkeiten.

„Vor allem den Kindern wollten wir einen unvergesslichen Tag mit viel Spaß bieten und die für sie neue Stadt auf besondere Weise erlebbar machen. Es war ein sehr emotionaler Moment, als die Kinder am Ende des Tages leuchtende Augen hatten. Das zeigt mir persönlich, dass man soziale Werte in unserer Gesellschaft vorleben muss, um anderen ein Beispiel zu sein.“ (Jan Lehmann)