Wettkampf der Marken: Nike versus adidas

Köln, 7. Mai 2014: – Nike und adidas, die zwei größten Sportartikelhersteller, treffen bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft wieder aufeinander. Ihr Ziel: sich als die prominentere Marke positionieren. Repucom, das weltweit führende Unternehmen auf dem Gebiet der Sportmarketingforschung und Sponsoringberatung, hat beide Marken-Giganten näher beleuchtet und eine erste Bestandsaufnahme gemacht.

Die Werbestrategien der beiden Sportgiganten Nike und adidas nehmen immer mehr Fahrt auf. Beide Marken setzen alles daran, das maximale Potenzial an Werbung und Sponsoring auszuschöpfen. Traditionell kämpfen beide Firmen alle vier Jahre um die beste Position bei der Ausstattung von Team-Mannschaften. Zu adidas gehören in diesem Jahr Top-Befürworter wie Mesut Özil, Lionel Messi aus Argentinien und Kaká aus Brasilien. Zu den Nike-Verfechtern zählen sich hingegen der Gewinner des Ballon d‘Or aus Portugal, Cristiano Ronaldo, sowie Brasiliens Neymar und Franck Ribéry aus Frankreich. In der Summe tritt Nike dieses Mal dominanter auf. Zehn von insgesamt 32 Wettkampfnationen spielen mit dem Swoosh-Logo. Somit hat Nike im Vergleich zu 2010 adidas überrundet, die bei der damaligen WM noch 25 Prozent mehr Fußball-Spieler einkleideten.

 

Bild 1Wie sehr beide Marken versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen, zeigt der Blick auf Social Media. Auf der Facebook-Seite findet in globaler Hinsicht die meiste Aktivität statt. Derzeit hat Nike Football die Nase vorn und zählt über 35 Millionen Facebook-Likes. Beim Micro-Blogging-System twitter verzeichnet die Marke um die 1,8 Millionen Follower. Insgesamt hat Nike bei diesen beiden wichtigen Web 2.0 Medien doppelt so viele Fans wie der Kontrahent adidas.

 

 

Bild 2

„Es ist alle vier Jahre immer wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Giganten“, sagt Philipp Kupfer, Director Consulting & Business Development und Fußball-Experte bei Repucom. „Die WM stellt wie kein anderes Sportereignis die größte Plattform dar, um Fußballmarken zu aktivieren. Das gilt auch zunehmend für das Social Web. Nike versucht bereits im Vorfeld, alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, um so möglichst viele potenzielle Neukunden zu gewinnen. Auch adidas ist aktiv, allerdings konzentriert sich die Marke auf, ihren Status als offizieller FIFA-Partner. Der Auftritt in den sozialen Medien ist danach ausgerichtet. Es begegnen uns damit zwei unterschiedliche Social Media-Strategien.“ Welche davon am Ende die erfolgreichere sein wird, bleibt abzuwarten. Spätestens zum Ende der WM wird sich zeigen, wer der Sieger ist.

 

 

Bild 6

Bild 5

 


 

Laden Sie die Pressemitteilung in PDF-Format hier herunter: Download Button Repucom