Sponsoringpotenzial im Volleyball | Stuttgarter Nachrichten

Trotz der sportlich erfolgreichsten Saison fehlt es dem Frauen-Volleyball-Bundesligist Allianz MTV Stuttgart an potenten Geldgebern. Dem Tabellenzweiten der abgeschlossenen Saison fehlen aktuell rund 150 000 Euro, um in der nächsten Saison auch in der Champions League an den Start gehen zu können.

Doch das Problem liegt nicht etwa an der Region Stuttgart, sondern an der gesamten Sportart im Allgemeinen. Der Volleyball hinke in Deutschland im Vergleich etwa zum Basketball hinterher, und zwar nicht nur beim Sponsoringvolumen, sondern vor allem auch beim Interesse in der Bevölkerung, sagt Jens Falkenau, Executive Advisor Market Research & Consultancy von Repucom in den Stuttgarter Nachrichten. Sponsoren engagieren sich lieber in reichweitenstarken Sportarten und nähmen dafür auch eine fehlende Exklusivität als Premiumsponsor in Kauf.

„Ihren Saisonabschluss feiern die Stuttgarter Volleyballerinnen an diesem Mittwoch. Es gibt ein Essen im kleinen Kreis, in einer Pizzeria am Marienplatz. Danach ist Pause. Für alle, nur nicht für Bernhard Lobmüller. Der Manager muss Geld auftreiben. Manchmal können einen dabei auch schon kleine Schritte weiterbringen. Wie zuletzt im heimischen Wohnzimmer.“

Den vollständigen Artikel vom 6. Mai 2015 lesen Sie bei den Stuttgarter Nachrichten.