Andreas Ullmann über die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesliga

Potenzial und Sorge über steigende Investitionen im Profifußball | Die Welt

Der Gewinn der Bundesliga beträgt in der letzten Saison über zwei Milliarden Euro

Der Gewinn der DFL in der Saison 12/13: über zwei Mrd. Euro. (Quelle: Welt.de)

Die Anzahl der Investoren in der Bundesliga steigt. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) vermeldet einen Rekordumsatz für die Saison 2012/ 2013 und das Geschäft um die Bundesliga weckt ein wachsendes Interesse für Investoren aus dem In-und Ausland.

Repucom Experte Andreas Ullmann rechnet schon in den kommenden Monaten mit weiteren Millionen-Deals. Die Vereine profitieren von Sponsoren und neuen Einnahmequellen, die eine positive Vermarktung begünstigen.Trotzdem befürchten viele Fans hierdurch die Bindung zum Verein verlieren zu können.

Investoren in der Bundesliga – Paket muss stimmen

„Es werden sich etliche Vereine um strategische Partner oder Investoren bemühen“, schätzt Ullmann. Hierbei profitieren sowohl Fans als auch der Verein: „Auch wenn das Thema bei vielen Fans sicherlich negativ belegt ist: Ein Investor muss nicht zwingend schlecht sein“ In Deutschland sei hierbei nicht zu befürchten, dass durch Investoren neureiche Klubs entstehen.

Nach Einschätzung von Experten gibt es demnach Klubs, die Potenzial haben und sich in naher Zukunft weiterentwickeln können. Ullmann erläutert: „Das Paket muss stimmen. Das bedeutet, dass der Klub im besten Fall ein hohes Fan-Potenzial hat, ein modernes Stadion und nach einer langjährigen Durststrecke die Aussicht auf einen Umsatzsprung.“

Quelle: Die Welt, 27. Februar 2014, Carsten Dierig